Dienstag, 22. Juli 2014

zufällig entdeckt

 

Am Wochenende habe ich bei einer schönen Wanderung im Bregenzerwald diese Dekoidee auf einer Alm gesehen und gefiel mir auf Anhieb so gut, dass ich es unbedingt nachmachen musste. Es ist mit wenig Aufwand schnell gemacht und auch ein tolles Gastgeschenk für alle Gartenliebhaber.


 
Hier das Original!



Du brauchst für einen Kranz
1 Kranz aus Weide
4 Tontöpfe zwei verschiedenen Größen
Hauswurz
Dekoschmetterlinge aus Metall
Gartenerde
Blumendraht schwarz
Werkzeug
Zange



 
Sehr dekorativ für Hauseingänge oder Garten!





Mittwoch, 2. Juli 2014

Risotto einmal anders





 'Orzo' heißt auf Italienisch Gerste. Also ist ein Orzotto ein Risotto mit Gerste. Risotto koche ich gerne und esse es umso lieber. Aber man muss ja auch mal von Gewohnten abweichen und Neues ausprobieren. Gerste ist außerdem sehr gesund.

 

Bei den Mineralstoffen ist die Gerste besonders reich an sind Magnesium,
Calcium, Kalium, Eisen und Phosphor. Das Getreide enthält außerdem auch viele essentielle Aminosäuren, das heißt Aminosäuren, die der Körper nicht selbst bilden kann. Zu den essentiellen Aminosäuren in der Gerste zählen unter anderem Leucin, Phenylalanin oder Valin.(Quelle: gesundheit) Das Rezept habe ich in eines der GUSTO Heftchen gefunden und hat mich sofort angelacht.




Zutaten für 2 Personen

160 g Rollgerste
1 rote Zwiebel

2 Knoblauchzehen
1 l warme Gemüsebrühe
40 g getrocknete Tomaten
1 Zucchini
80 g Fetakäse
1 EL Rapsöl
Pfeffer
Muskat
Salz
frischer Thymian

Zubereitung
Gerste über Nacht in Wasser einweichen, denn so wird das Getreide schneller gar.

Zwiebel und Knoblauch klein würfeln und in Rapsöl anschwitzen. Gerste hinzufügen und kurz mitbraten lassen. Die warme Brühe nach und nach, wie bei einem Risotto, hinzufügen und schwach köcheln lassen. Zucchini in kleine Würfeln schneiden und extra in einer Pfanne scharf anbraten, das feine Röstaromen entstehen. Ist die Gerste weich genug die fein gewürfelten getrockneten Tomaten und den Feta hinzufügen und dann erst mit den Gewürzen abschmecken. Denn der Feta ist ja schon sehr würzig. Zum Schluss den frisch gehackten Thymian unter das Orzotto mischen und schnell servieren.




 

Mittwoch, 18. Juni 2014

türkische Pizza



Lahmacun (Aussprache: la-MA-dschun, mit Betonung auf der 2. Silbe) kommt aus dem Altaramäischen und bedeutet soviel wie „Fleisch mit Teig“. Lahmacun ist ein leckeres Fladenbrot mit einer würzigen Mischung aus Hackfleisch, Zwiebeln, Tomaten und Olivenöl. Es eignet sich hervorragend als Hauptspeise mit Salat oder als Snack. Serviert wird Lahmacun traditionell mit glatter Petersilie, Zwiebelstückchen und einem Zitronenviertel. Wahrscheinlich wurde Lahmacun von den Assyrern (im heutigen Irak) erfunden und von griechischen Kaufleuten zuerst nach Griechenland gebracht, bevor es von vielen Kulturen im nahen Osten übernommen wurde. Lahmacun ist auch unter dem Namen türkische Pizza bekannt. (Quelle: Olea)


Steph hat auch eine sehr leckere Variante gebacken und sieht wunderbar lecker aus. Lutz hat ein etwas aufwändigeres Rezept in seinem Blog plötzblog vorgestellt.
Es hat wunderbar geschmeckt und wird nun öfters auf den Tisch kommen.

 
 

Zutaten für 8 Stück
Teig

500 g Dinkelmehl glatt
300 ml lauwarmes Wasser
10 g Trockenhefe
40 ml Olivenöl
2 TL Salz
Belag
380 g Rindfaschiertes
2 rote Zwiebel
4 Knoblauchzehen
400 g gehackte Tomaten
1/4 TL Paprikapulver geräuchert
1 EL Zitronensaft
Salz
Pfeffer

Reissirup oder etwas Zucker
frische Petersilie zum Bestreuen



Zubereitung

Mit den Zutaten einen Hefeteig zubereiten und 1 h zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.
Währenddessen den Belag zubereiten. Zwiebeln und Knoblauch anbraten. Hackfleisch hinzufügen und mit dem gehackten Tomaten aufgießen. Mit den Gewürzen abschmecken und mindestens 30 min leicht köcheln lassen. Zum Schluss den Zitronensaft hinzufügen, vom Herd ziehen und etwas abkühlen lassen.
Den Teig in 8 gleichgroße Stücke teilen und dünne Ovale formen. Die Fülle darauf verteilen und im vorgeheizten Backrohr bei 220°C 12 min backen.
Vor dem Servieren mit frisch gehackter Petersilie bestreuen. Ich serviere dazu noch meinen geliebten Gurkensalat.


Freitag, 13. Juni 2014

neue Gartenidee


Diesmal gibt es kein Rezept für die Küche, sondern eine sehr schöne Gartenidee, die leicht nachzumachen ist. Jeder wird euch um diesen grünen Stuhl beneiden.



Das braucht ihr...
Material
1 alter Holzstuhl ohne Sitzfläche
Hasengitter in der Größe der Sitzfläche
Werkzeug
Hammer
Klammermaschine bzw. Handtacker
Zange
Schere
Gartenvlies
Pflanzen
Hauswurz aller Art
Dekobedarf
Steine
Gartenerde
alte Wurzel

So geht´s...
Hasengitter mit dem Hammer nach und nach anpassen und mit der Klammermaschine festtackern. Vlies zuschneiden und ebenso festtackern. Kleine Löcher in das Vlies stechen, dass das Wasser abrinnen kann.
Die Sitzfläche mit Erde bedecken und gut festdrücken. Die Pflanzen einsetzen und gießen. je nach Geschmack dekorieren.




Mittwoch, 4. Juni 2014

zitroniger Genuss


Da ich momentan viele Eier zu verbrauchen habe, da ich liebenswerter Weise immer welche von meinem lieben Nachbar geschenkt bekomme (die Hühner gackern direkt vor unserem Haus), dachte ich eine feine leckere Tarte für das Wochenende zu backen. Meine Kürbis-Apfeltarte habe ich schon so oft gebacken, dass ich Lust hatte mal ein anderes Tarte-Rezept auszuprobieren.


 

Das Rezept für diese sehr einfache Zirtonentarte habe ich schon recht lange in meinem Archiv. Es stammt aus dem Kochbuch „Eine Million Menüs“.
Die Tarte ist wirklich schnell gemacht und es braucht wirklich nur wenig Zutaten, die ich fast immer alle im Haus habe.


Ich kann euch diese Tarte nur wärmstens empfehlen, denn die süße Verführung schmeckt nach Sommer und Süden. Mit frischen Himbeeren serviert,ist diese Zitronentarte kaum an Geschmack zu überbieten.




Zutaten für eine Tarte
Mürbteig

175 g Dinkelvollkornmehl
75 g geriebene Mandeln
90 g kalte Butter
4 EL kaltes Wasser

1 EL Fruchtzucker oder Haushaltszucker
Füllung

200 g Sahne
Saft von 2 Bio-Zitronen
100 g Fruchtzucker oder Puderzucker
3 große Eier

Zubereitung

Für den Mürbteig alle Zutaten rasch zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig mit etwas Mehl bestäuben und schnell ausrollen. Die eingeölte Tarteform mit dem Teig auskleiden und 15 min bei 200 °C blind backen. Währenddessen die Füllung zubereiten, in dem man alle Zutaten gut miteinander vermischen. Nach den 15 min die Tarte herausnehmen und die Fülle langsam einfüllen. Die Tarte vorsichtig in den Backofen schieben und bei 155°C 35 min backen.



Sonntag, 25. Mai 2014

Gartenimpressionen

 
Wer einen Garten hat, lebt schon im Paradies.
Aba Assa
(*1974), Essayistin
 
 
Wünsche euch allen einen schönen Sonntag! Eure Lisa
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Freitag, 23. Mai 2014

Alles braucht sein Zeit, vorallem gutes Brot.



Brot mit langer kalter Führung mag ich sehr gern. Denn die Rezepte sind meist nicht sehr aufwändig und durch die lange Führung bekommt das Brot einen herrlichen Geschmack. Vor kurzem hat Lutz so ein Brotrezept mit langer Führung gebacken. Das Ursprungsrezept stammt von Peter Reinhart. Lutz hat es nach seinen Vorstellungen adaptiert.
Ich habe mich daran gehalten (außer das Weizenmehl mit Dinkelmehl ersetzt) und das Brot 3 ½ Tage im Kühlschrank aufbewahrt. Am Backtag habe ich es eine Stunde in der Schüssel akklimatisieren lassen und dann auf der Brotbackplatte gebacken. Ich war anfangs sehr skeptisch, denn der Teig lag flach wie eine Flunder auf der Brotbackplatte und ich hatte echte Sorge, dass Brot wurde so flach bleiben. Aber nach 20 min ging das Brot wunderbar in die Höhe. Die Brotkruste ist herrlich rösch und das Aroma durch die lange Führung wunderbar komplex. Ich habe es nach dem ersten gelungenen Versuch nun schon öfters gebacken und bin jedes Mal wieder begeistert wie wunderbar es schmeckt. Toll ist es auch, wenn man weiß das Gäste für ein paar Tage kommen und man so schnell und ohne Aufwand ein frisches Brot auf den Frühstückstisch "zaubern" kann.




Zutaten für ein Brot
565 g Dinkelmehl Type 700
425 g Wasser (kalt)
2,5 g Trockenhefe
11 g Salz

Zubereitung
Alle Zutaten mit dem Knethacken 8 min zu einem Teig mit glatter Struktur kneten. Er soll sich von der Schüssel lösen, bleibt aber ein wenig klebrig. Anschließend den Teig zugedeckt 40 min bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Dabei alle 10 min falten, am besten gelingt das mit einer Teigkarte. Die Schüssel mit dem Teig gut verschlossen 3-4 Tage im Kühlschrank bei 4-5°C lagern.
Am Backtag den Teig in der Schüssel lassen bei Zimmertemperatur 1 h akklimatisieren lassen. Den Teig auf der Arbeitsplatte rundwirken und sofort bei 250°C fallend auf 230°C mit Dampf 40 min backen.
...eingereicht bei Susan´s yeastspotting.

Donnerstag, 15. Mai 2014

Ich bin ein Berliner



Da ich nun vermehrt Brötchen backen möchte, ackere ich mich durch das Brotbachbuch von Lutz. Die Haferflockenbrötchen schmeckten schon mal wunderbar. Diesmal entschied ich mich für die einfach herzustellenden Berliner Schusterjungen. Diese sind Roggenmischbrötchen und in Deutschland sehr beliebt. Aus Österreich kenne ich diese Bezeichnung nicht. Vorteig ist bei diesen Brötchen nicht nötig, es kommt nur eine geringe Menge Anstellgut vom Roggensauerteig dazu. Die Herstellung ist sehr einfach und geht vergleichsweise schnell.




Die Kruste ist herrlich knusprig, die Krume mit kleiner lockeren Porung. Das Aroma ist mild und das perfekte Frühstücksbrötchen für mich. Darum sind die „Jungs“ meine neue Brötchenfavoriten. Ich habe wie immer das Weizenmehl mit Dinkelmehl ersetzt und die doppelte Menge gebacken. Denn man kann sie wunderbar einfrieren und hat so immer feine Brötchen als Vorrat zuhause.




Zutaten für 16 Brötchen
Autolyse-Teig

460 g Dinkelmehl Type 700
300 g lauwarmes Wasser
Hauptteig
Autolyse-Teig
460 g Roggenmehl
50 g Anstellgut vom Roggensauerteig
300 g lauwarmes Wasser
5 g Trockenhefe
20 g Salz

Zubereitung
Für den Autolyse-Teig das Dinkelmehl mit dem Wasser grob verrühren und luftdicht 30 min zugedeckt ruhen lassen.
Den Autolyse-Teig mit den restlichen Zutaten des Hauptteiges auf niedriger Stufe 5 min verkneten und anschließend weitere 5 min auf schnellerer Stufe zu einem straffen und glatten Teig kneten. Der Teig ist schwach klebend, löst sich aber von der Schüssel. Den Teig zugedeckt 30 min bei Zimmertemperatur zur Gare stellen.
Den Teig dann auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche (Roggenmehl verwenden) legen und in die Länge ziehen. 16 gleich große Stücke abstechen und rund wirken. Die Teiglinge vollständig mit Roggenmehl wälzen und auf ein Backblech (Backpapier nicht vergessen) und zugedeckt 1 ½ h ruhen lassen.
Den Backofen kräftig auf 250°C vorheizen und 20 min backen. Die 20 min werden unterteilt: 10 min auf 250 °C backen, nach den 10 min den Ofen weit öffnen, um Schwaden abzulassen. Die Temperatur auf 230 °C senken und 5 min weiterbacken. Während der letzten 5 min die Ofentür einen Spalt offen lassen, den so entsteht eine rösche Kruste.
Schusterjungen abkühlen lassen.


...eingereicht bei Susan´s yeastspotting.
 


 
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